10. Science Slam Karlsruhe – Rückblick

Große Fragen, neuer Pokal und neue Abstimmung

slam10Der 10. Science Slam Karlsruhe widmete sich der Klärung der großen Fragen der Menscheit: „Wie kann man als Zentralatom seine verschiedenen Atom-Partnerinnen im richtigen Abstand halten?“ (Ursel Pintschovius als Featured Scientist), „Wie kann man diskret mit krummen Dingen umgehen?“ (Felix Günther), „Wer darf alles in der Wissenschaft mitspielen?“ (Philipp Schrögel, der als Krankheitsvertretung mit seinem eigenen Slam-Vortrag außer Konkurrenz eingesprungen ist), „Was haben Hobbits mit Obst und Teilchenbeschleunigern zu tun?“ (Dominik Haitz) „Wie kann ich mit Sex länger leben?“ (Johannes Hinrich von Borstel  – der dankenswerterweise noch kurzfristig dazukommen konnte) und – last but not least – „Kommt es nun auf die Größe an oder nicht?“ (Frank Brunecker).

Die Frage nach dem kleinen Unterschied war dann auch dem Publikum am wichtigsten, und bescherte Frank Brunecker mit seinem Vortrag über Nanotechnologie den Gewinn am Abend. Somit war er der erste, der den neuen Pokal in Empfang nehmen durfte um sich darauf zu verewigen.

Aber die Entscheidung untern den hochkarätigen Vorträge beim Neujahrsslam waren durchaus knapp.  Dazu hat zum Teil auch eine weitere Neuerung beim Science Slam Karlsruhe beigetragen. Die Abstimmung erfolgt nicht mehr nur mit einer einzigen Wertung. Um dem Anspruch des Science Slams gerecht zu werden, Wissenschaft verständlich und unterhaltsam zu vermitteln, hat das Publikum nun zwei Stimmen zu vergeben: Eine „Science“-Wertung, die ausdrückt welche wissenschaftlichen Inhalte und „Aha“-Lerneffekte im Vortrag steckten und eine „Slam“-Wertung für die Kreativität und Unterhaltsamkeit der Präsentation.

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